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Neue Konzepte statt Reformen

Es gibt unzählige Organisationen, die sich für den Schutz der Umwelt und für soziale Gerechtigkeit einsetzen. In ihrem jeweiligen Bereich können sie mitunter beachtenswerte Erfolge erzielen. Vielfach stehen jedoch die Symptome im Mittelpunkt und nicht die Ursachen. Nach jahrzehntelangen Bemühungen müssen viele feststellen, dass lediglich Teilerfolge erzielt wurden. Die allgemeine negative Entwicklung kann meist nicht gestoppt oder wesentlich beeinflusst werden.

Der Schutz des Waldes ist beispielsweise wichtig. Doch was nützt das, wenn die Wirtschaftsordnung grenzenloses Wachstum bei gleichzeitig begrenzten Ressourcen verlangt? Gleiches gilt für den Schutz der Tierwelt. Auch hier sind es letztlich ökonomische Zwänge, die uns die Säge in die Hand geben, mit der wir den Ast abschneiden, auf dem wir ebenfalls sitzen. Doch auch das merken immer mehr Menschen: Grenzenloses Wachstum überfordert uns. Zunehmender materieller Wohlstand macht nicht unbedingt glücklicher.

Der Equilibrismus verlangt mehr als nur Reformen. Denn wer renoviert schon aufwändig eine Besenkammer, wenn das ganze Haus baufällig und dazu noch auf Sand gebaut ist? Es ist an der Zeit, auf einem stabilen Fundament ein neues Gebäude zu errichten, bevor das alte einstürzt. Bewährtes darf durchaus übernommen werden. Grundlegend muss sich der Mensch jedoch wieder als Teil der Natur betrachten und deren Gesetzmäßigkeiten respektieren.

» Fortsetzung: Die vier wichtigsten Herausforderungen der Menschheit…

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Equilibrismus-Gründer Eric Bihl im Interview
9:06 Minuten | 8,33 MB

Roman-Autor Dirk C. Fleck im Gespräch
7:12 Minuten | 6,61 MB

Quelle: detektor.fm


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